Dokumentarfilm

Als die Sonne vom Himmel fiel

Die Regisseurin macht sich auf die Suche nach der Vergangenheit ihres Grossvaters, der in Hiroshima die Atombombe erlebt hat.

Synopsis

Auf den Spuren ihres verstorbenen Grossvaters, der nach dem Abwurf der Atombombe 1945 als junger Arzt im Rotkreuzspital von Hiroshima gearbeitet hat, begegnet die Regisseurin einem ehemaligen Arzt und einer Krankenschwester, die Ähnliches erlebt haben wie er. Zeit seines Lebens hat ihr Grossvater nie über seine Erfahrungen gesprochen, doch durch die grosse Offenheit ihrer Protagonisten kommt sie ihm näher.
Als sich am 11. März 2011 in Fukushima eine neue Atomkatastrophe ereignet, nimmt ihre Suche eine neue Wendung.

Crew

Aya Domenig

Regie

Geboren 1972 in Kameoka, Japan. Schweizerische und japanische Nationalität. Von 1992 bis 2000 studiert Aya Domenig Ethnologie, Filmwissenschaft und Japanologie an der Universität Zürich und schliesst ihr Studium mit dem Dokumentarfilm OYAKATA (Der Lehrmeister) ab. Von 2001 bis 2005 studiert sie Film an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich. Ihr Diplomfilm HARU ICHIBAN (Kurzspielfilm, Japan, 35mm) wird an diversen nationalen und internationalen Filmfestivals aufgeführt und am Filmfestival „Premier Plans“ in Angers mit dem Prix Cinécinéma ausgezeichnet. 2005/2006 arbeitet sie als Cutterin für den Kino-Dokumentarfilm ZEIT DES ABSCHIEDS (Regie: Mehdi Sahebi), der am Filmfestival von Locarno 2006 mit dem Preis der Semaine de la Critique und am Entrevue Filmfestival Belfort 2006 mit dem Jury- sowie dem Publikumspreis ausgezeichnet wird. Danach schneidet Aya Domenig zwei weitere Dokumentarfilme (DER EREMIT VOM MONTE VERITÀ, BESTATTUNGSKULTUR IM WANDEL, ausgestrahlt auf SF und 3sat). Neben ihrer Arbeit als Autorin und Regisseurin von Dokumentar- und Auftragsfilmen arbeitet Aya Domenig seit 2009 als Freelance-Cutterin für die Firma VideoArt AG (Magazinbeiträge fürs Schweizer Fernsehen), sowie für diverse andere Auftraggeber (Swiss View, Opernhaus Zürich, Museum Rietberg, Schule für Soziale Arbeit Luzern, u.a.).

Mirjam von Arx

Produktion
Mirjam von Arx

Nach der Ringier Journalistenschule arbeitet von Arx während achtzehn Jahren als Redaktorin und Freelancerin für diverse deutschsprachige Magazine. 1991 zieht sie nach New York und produziert mit Polo Hofer den Roadmovie BLUESIANA. Neben regelmässigen Beiträgen fürs Schweizer Fernsehen, realisiert sie zwei Kurzdokumentarfilme für SF und Sat1. 2001 Umzug nach London und Aufnahme der Dreharbeiten für den Dokumentarfilm BUILDING THE GHERKIN. 2002 gründet sie die Produktionsfirma ican films gmbh. 2003 kommt mit ABXANG ihr erster Dokumentarfilm ins Kino. 2005 folgt BUILDING THE GHERKIN (CH, DE, U.K.). 2006/​7 produziert sie für Thomas Haemmerli den Dokumentarfilm SIEBEN MULDEN UND EINE LEICHE, der 2007 in die Kinos kommt. Der Film gewinnt den Zürcher Filmpreis 2007 und eine Nomination für den Schweizer Filmpreis 2008. Ihr Dokumentarfilm SEED WARRIORS kommt im Sommer 2010 in die Schweizer Kinos und wird 2011 für einen Internationalen Green Film Award der Cinema for Peace Gale in Berlin nominiert. Ihr jüngster Film VIRGIN TALES feiert im Frühjahr 2012 Kinopremiere, wird anlässlich des 2012 Starz Denver Film Festival für den Maysles Brothers Award nominiert, erhält beim Woodstock Film Festival 2012 eine lobende Erwähnung für den Schnitt von Sabine Krayenbühl und wird mit dem Zürcher Filmpreis 2012 ausgezeichnet. Von Arx neuster Kinodokumentarfilm I’M ALIVE befindet sich im Schnitt und wird 2014 fertiggestellt.

Tanja Meding

Produktion

Nach abgeschlossenem Psychologiestudium wechselt Tanja Meding 1996 in die Filmindustrie. Nachdem sie sowohl im Verleih wie bei der Postproduktion Erfahrungen sammelt, wird sie 1998 als Associate Producer bei Ziegler Film in Berlin tätig, wo sie mit renommierten Regisseuren wie Bob Rafelson, Amos Kollek, Jos Stelling, Petr Zelenka, Rosa von Praunheim und anderen arbeitet. Seit 2003 lebt Tanja Meding in New York und hat für Maysles Films und weitere unabhängige Filmproduktionen gearbeitet. Unter anderem hat sie Albert Maysles und Kristen Nutiles Dokumentarfilm SALLY GROSSTHE PLEASURE OF STILLNESS produziert, der 2007 in Locarno Premiere feiert und auf WNET/Channel Thirteen ausgestrahlt wird. Weiter ist Tanja Meding die Koproduzentin von Gabriella Biers LOVE DURING WARTIME, einem Dokumentarfilm über die Ehe einer israelischen Tänzerin und einem palästinensischen Künstler und deren Suche nach einem Platz in dieser Welt, an dem sie zusammen leben können. Der Film feiert seine US Premiere beim 2011 Tribeca Film Festival und wird in den USA von 7th Art Releasing vertrieben. Zudem ist sie die US Koproduzentin von CALYPSO ROSETHE LIONESS OF THE JUNGLE von Pascale Obolo, der im Februar 2012 in den USA auf PBS ausgestrahlt und von Women Make Movies vertrieben wird. Seit Januar 2012 arbeitet sie als Produzentin bei der Zürcher Produktionsfirma ican films gmbh.

Mrinal Desai

Kamera
Mrinal Desai

Mrinal Desai hat Ingenieurwesen studiert und auf Ölfeldern in Ägypten, Kuwait und den Vereinten Arabischen Emiraten gearbeitet. Die Suche nach einer Tätigkeit mit mehr Seele hat ihn zum Indischen Film und Fernseh Institut geführt, wo er Kamera studiert hat. Er arbeitet weltweit an unterschiedlichsten Projekten: Film, Fernsehen, Werbung und Dokumentarfilm und dreht auf allen Formaten. Als Kameramann zeichnet er verantwortlich für Filme wie den 2012 Tribeca und HotDocs Gewinner THE WORLD BEFORE HER unter der Regie von Nisha Pahuja, den Emmy nominierten Film TERROR IN MUMBAI (BAFTA Gewinner 2010) als auch THE BATTLE FOR HAITI (BAFTA Gewinner 2011), beide vom Filmemacher Dan Reed. Weitere Filme unter der Regie von Reed, die Mrinal gedreht hat sind THE GROUND ZERO MOSQUE (Channel 4/PBS) und CHILDREN OF THE TSUNAMI (BBC/SWR). Mrinal war Second Unit Cinematographer bei Danny Boyles Multiple Oscar Gewinner SLUMDOG MILLIONAIRE. Sein neuster Spielfilm NAINSUKH erzählt das Leben des weltbekannten indischen Malers Nainsukh aus dem 18. Jahrhundert und wurde im Auftrag des Rietberg Museums in Zürich produziert. NAINSUKH wurde auf Festivals weltweit präsentiert, u.a. in Rotterdam, MoMA sowie in Venedig. Dort nannte Film Comment NAINSUKH einen der Top Ten Filme des Jahres. Mrinal wohnt in Mumbai und Toronto.

Makoto Takaoka

Ton

Nach abgeschlossenem Filmstudium an der University of Canterbury in Neuseeland begann Makoto Takaoka in der Filmindustrie zu arbeiten. Seit 2006 arbeitet Makoto als Tonmann und Boom Operator. Er liebt seinen Job und freut sich über neue Aufgaben und Herausforderungen.